
Mineralstoffe sind anorganische Substanzen, die – wie Vitamine – dem Körper über die Nahrung zugeführt werden müssen. Sie sind an komplizierten Stoffwechselpro-
zessen im Körper beteiligt: Ihr Aufgabenbereich umfasst Aufbau und Erhalt von Skelett und Zähnen, das Funktionieren von Nerven und den Wasserhaushalt. Zudem sind sie Bestandteil von Hormonen und Enzymen. Mineralstoffe sind demnach notwendig für die Funktionstüchtigkeit von Körper und Geist.
Natrium hat wichtige Aufgaben im Wasser- und Säure-Basen-Haushalt des Körpers (Wasserhaushalt). Natrium stabilisiert das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper und spielt in den Verdauungssäften eine wichtige Rolle. Darüber hinaus ist es sehr wich-
tig für die Aufrechterhaltung der Nervenzellen.
Kalium spielt zusammen mit Natrium eine wichtige Rolle im Wasser- und Säure-Basen-Haushalt. Es regelt den Flüssigkeitshaushalt, stabilisiert den Säure-Basen-Haushalt und aktiviert verschiedne Enzyme. Kalium ist besonders wichtig für die Reizbildung und Reizleitung des Herzens.
Calcium ist der wichtigste Mineralstoff in der Knochensubstanz und im Zahnschmelz. 99 Prozent des Calciums sind im Skelett gespeichert. Das restliche Calcium spielt eine Rolle bei der Stabilisierung und Regulierung der Herzfunktion, der Reizübertra-
gung im Nervensystem, der Blutgerinnung und der Muskelkontraktion.
Magnesium findet sich größtenteils im Skelett und der Muskulatur, aber auch in den Körperzellen. Magnesium ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt, insbesondere am Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel.
Reguliert den pH-Werte im Blut und ist für die Muskelzellen wichtig.