
Gesunde Ernährung, dem Körper etwas Gutes tun, dem hektischen Alltagsstress entfliehen, wieder neue Kraft tanken – das wünschen wir uns alle! Wellness ist zu einem Mega-Trend geworden. Kein Wunder, dass immer mehr Hotels auf Wellness setzen. Aber als Familie gehört man bestimmt nicht zur Zielgruppe, oder?
Von wegen! Familienfreundliche Hotels erweitern zunehmend ihren Wellness- und Fitnessbereich, viele haben maßgeschneiderte Familien-Pakete im Programm. Thalasso, Ayurveda, Yoga oder Massagen, Kneippkuren und Solebad – während sich die Eltern verwöhnen lassen, können sich die Kinder unter professioneller Betreuung nach Herzenslust austoben. So manches Hotel bietet mittlerweile auch Wellness- und Vitalanwendungen für Kinder und Jugendliche an. Denn was bei Erwachsenen für Erholung sorgt, kann auch für die kleinen Gäste ein besonderes Wohlfühlerlebnis sein.
Am allerschönsten ist es jedoch, wenn Wellness mit der ganzen Familie auf dem Programm steht. Denn Familienurlaub heißt nicht Urlaub von den Kindern, sondern Urlaub mit den Kindern. Der gelingt am besten mit einer schönen Balance von eigenen und gemeinsamen Aktivitäten. Anwendungen wie Ganzkörper-Schlammpackungen sind ein Hit für Kids. Denn wo sonst haben Kinder die Möglichkeit, sich zusammen mit den Eltern und Geschwistern von Kopf bis Fuß mit Schlamm einzuschmieren und deswegen keinen Ärger zu bekommen? Auch der Gang in die nicht so heiße Dampfsauna mit ihren aufsteigenden Nebeln kann zu einem Wellness-Abenteuer für alle werden.
Bei einem gemeinsamen Wellness-Urlaub – egal, ob für einen Nachmittag, ein Wochenende oder die Jahresferien – findet jedes Familienmitglied ein ansprechendes Angebot, bei dem gemeinsame Erlebnisse gepflegt werden und über die auch nach dem Wellness-Urlaub noch gesprochen wird. Gerade die Ruhe bietet eine Möglichkeit, sich wieder auf wichtige Werte wie die eigene Familie zu besinnen.
Nach einem Aufenthalt in einem auf Wellness spezialisierten Hotel ist man nicht nur wunderbar erholt, sondern hat auch viele hilfreiche Tipps und wertvolle Erfahrungen gesammelt, die den Erholungseffekt zu Hause verlängern können, wenn man das Gelernte nicht schon am ersten Tag zurück im Alltag wieder zu den Akten legt.
Ingrid Schick, Dipl. Medien-Pädagogin, Journalistin
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